Friedberg(pm). Am 2. März 1960 beendete Elvis Presley seinen Wehrdienst in Deutschland und kehrte nach Amerika zurück. Zu diesem Jahrestag, durch die Corona-Krise etwas verspätet, übergab der Vorsitzende der Elvisworld AG, Rainer Modess in Begleitung von Rosita und Janine Kremer, auch im Namen des Elvis-Interpreten Nils Strassburg, die neuen Willkommensbanner - "Welcome Signs" - für die Ray Barracks am Ortseingang von Friedberg an der Frankfurter Straße 33.

Besucher und Touristen, die über die neu gestaltete Ortsumgehung aus dem Süden nach Friedberg kommen, werden nun von zwei Bannern in neuem Design in Empfang genommen. In Anlehnung an die historischen Garnisonschilder der U.S. Army (heute im Wetterau-Museum) wird auf diese Weise daran erinnert, wer die Musik-Kultur in Friedberg und darüber hinaus Ende der 50er Jahre geprägt und die Jugend Deutschlands in Ekstase versetzt hat. Der berühmteste amerikanische Soldat der Stadt kehrt somit wieder an den Platz zurück, an dem er einst stationiert gewesen ist.

Angesichts der derzeitigen Auflagen wurden im kleinen Rahmen und mit dem passenden Outfit die weithin sichtbaren Banner an die Stadt übergeben. Bürgermeister Dirk Antkowiak freute sich über die Würdigung des Künstlers und die Schenkung an die Stadt Friedberg. Auch Zeitzeuge und Elvis-Freund Claus-Kurt Ilge sowie Günter Kiefer und Alexander Timm waren in Vertretung für den Elvis-Presley-Verein Friedberg/Bad Nauheim (EPV) anwesend. Die Fans haben nun wieder die Möglichkeit, zusammen mit dem King of Rock’n’Roll Fotos in Lebensgröße am Ortseingang von Friedberg zu machen.

Auf Initiative von Nils Strassburg, Rainer Modess und einiger EPV-Mitglieder, die sich besorgt über den Zustand der mehr als sechs Jahre alten und durch Umwelteinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogenen Banner zeigten, wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um aus eigener Initiative und Geld einen ansprechenden Ersatz zu beschaffen und zu finanzieren. Am Ende wurden sogar zwei neue Banner angefertigt, um in Zukunft auch in Presleys Muttersprache zu begrüßen. Wer also aus Richtung Süden nach Friedberg kommt und den Elvis-Kreisel passiert, wird vom King of Rock’n’Roll empfangen. Friedberg verfügt damit über ein neues Highlight für die Elvis-Fans aus aller Welt, die sich immer wieder auf den Weg zu den Ray Barracks machen, um ihrem Idol nahe zu sein.