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über den Colonel nach

Alanna Nash 

zum B+U Verlag

Alanna Nash hat für ihre Biografie viele Zeitzeugen aufgespührt aufgespürt und befragen können. Auch mit Tom Parker hat sie sich getroffen und mit ihm gesprochen. Trotzdem konnte sie etliche Fragen nicht klären, die vor allem mit den frühen Jahren seines Lebens zu tun haben da Parker selbst diese Zeit immer ausgeklammert oder mit eigenen Legenden versehen hat. Zu seiner Familie hatte er jeglichen Kontakt abgebrochen.


 Fazit : Lesenswert  *****


Der COLONEL
Die außergewöhnliche Geschichte von Colonel Tom Parker und Elvis Presley

In Deutsch und nur im B+U Verlag! Die Geschichte von Andreas Cornelis van Kuijk, geboren am 26. Juni 1909 in Breda, Holland – genannt Colonel Tom Parker. Elvis‘ Manager ist eine der umstrittensten Persönlichkeiten im Showgeschäft des 20. Jahrhunderts.

Quelle : B+U Verlag

Parker wanderte 1929 illegal in die USA ein und diente dort zunächst vier Jahre lang in der Armee. Er verleugnete jedoch über Jahrzehnte seine niederländische Herkunft und behauptete in Huntington, West Virginia, geboren zu sein. Sein Geschäft in der Musikbranche begann er als Manager in den späten 1940er Jahren. Er vertrat Country-Musik-Stars wie Minnie Pearl, Slim Whitman, Hank Snow und Eddy Arnold sowie Filmstars wie Tom Mix. Im Jahre 1948 verlieh ihm der Gouverneur von Louisiana Jimmie Davis den Ehrentitel Colonel, weil er für ihn eine erfolgreiche Wahlkampagne durchgeführt hatte.


Manager von Elvis


Parker lernte Elvis Presley über dessen Plattenfirma Sun Records kennen; ihre Zusammenarbeit begann, als Parker ihn für die Canadian Singer Show buchte. Am 18. August 1955 wurde Parker Presleys offizieller Manager, und im November desselben Jahres überzeugte er RCA Records, Presley von Sun für 35.000 US-Dollar (plus weitere 5000 Dollar für noch ausstehende Tantiemen) loszukaufen. 1969 lernte Parker seine zweite Frau Loanne Miller kennen, die er 1990 heiratete.

Tom Parker übernahm den geschäftlichen Part von Presleys Gesangs- und Schauspielkarriere, war jedoch zu keiner Zeit in künstlerische Belange involviert. Er erhielt eine Managerprovision in Höhe von 25 %. 1967, auf dem Tiefpunkt der Karriere des Stars und kurz vor dessen großem Bühnen-Comeback, wurde zwischen Presley und seinem Manager eine Vertragsergänzung vereinbart, die beide in stärkerem Maße als zuvor zu Geschäftspartnern machte. Die Vertragsergänzung vom 2. Januar 1967 sah weiterhin eine 25-prozentige Managerprovision für Parker auf alle vertraglich vereinbarten Tantiemen aus Plattenverkäufen und Filmverträgen vor, an allen Gewinnen über diese Garantien hinaus wurde er von nun an jedoch mit 50 % beteiligt. Parker managte Presley bis zu dessen Tod am 16. August 1977.

Zu seinen Mitarbeitern zählten Ed Bonja und Al Dvorin



Nach Elvis´Tod

Danach arbeitete Parker als persönlicher Berater von Barron Hilton. Gouverneur Bob Miller erklärte den 25. Juni 1994 zum Colonel Tom Parker Day in Nevada.

Parker starb am 21. Januar 1997 in Las Vegas, Nevada, im Alter von 87 Jahren an einem Schlaganfall.......

Thomas Andrew Parker, genannt "Colonel", war nicht der, als der er sich ausgab. Den Dienstgrad, mit dem er sich schmückte, hat er nicht in Schützengräben oder an der Kriegs-Schule erdient, der "Oberst" wurde ihm geschenkt, damals in Louisiana, als alles möglich war, solange man Kumpel hatte, die die Macht manipulierten. "Colonel" Parker war der Manager eines der größten Entertainer unserer Zeit: Elvis Presley. 


Die außerordentliche Geschichte von Parker und Presley hat Alanna Nash in ihrem  Buch "The Colonel" (Verlag Simon & Schuster, New York) aufgeschrieben - der Mythos und der Manager, Megastar und Manipulator, Triumph und Tragödie, Shakespeares Drama in der Welt des Rock'n Roll. Keine Figur der Entertainment-Welt ist je umstrittener und mysteriöser gewesen, "größer als das Leben", wie Alanna Nash notiert, als Tom Parker.

Die Autorin, einst Popmusik-Kritikerin des "Louisville Courier Journal" in Kentucky, hat vor dem offenen, kupferbeschlagenen Sarg gestanden, in der die Ikone Elvis Presley ruhte: aufgedunsen, im weißen Anzug - blaues Oberhemd, silberfarbene Krawatte. Das war nicht mehr der Rock'n'Roller, der die Hüften schwang und Mädchen zur Hysterie trieb, wenn er "Love Me Tender" schluchzte. Elvis Presley war das Opfer seiner eigenen Exzesse geworden oder auch seines übergewichtigen, übermächtigen Managers.

Tatsächlich ist der Elvis-Manager nie US-Staatsbürger gewesen. Er ist 1909 im holländischen Breda geboren worden. Damals wurde sein Name mit Andreas Cornelius van Kuijk in das Geburtsregister eingetragen. Dieser Andreas gehörte, eine frühe Bindung zum Zirkus, zum fahrenden Volk. Am 17. Mai 1929 verschwand er spurlos: Kein Kontakt mehr zu seiner Familie. Keine Spur. An diesem 17. Mai wurde allerdings auch die Frau eines örtlichen Kartoffelhändlers erschlagen, die möglicherweise einen Einbrecher entdeckt hatte. Für eine Mord-Theorie, so Nash, gebe es keinen Beweis, nur mache es "eine Reihe von Umständen" unmöglich, "darüber nicht zu spekulieren". War der Elvis-Manager etwa ein Mörder?

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